Der Sonntag stand noch einmal vollständig im Zeichen von Geburtstagsfeiern. Das Mittagessen war die Nachfeier der Geburtstagsfeier vom Samstag, am Abend folgte eine weitere Geburtstagsfeier. Damit waren Samstag und Sonntag zwei aufeinanderfolgende Ausnahmetage – etwas, das in der bisherigen Ernährung der vergangenen Wochen so nicht der Normalfall war.
Was ich gegessen habe
Der Tag begann mit drei Cappuccino. Beim Mittagessen gab es etwa 150 g Oktopussalat, rund 150 g Gurken-Erdnuss-Salat und ungefähr 150 g Huhn. Dazu kamen etwa 100 g Kuchen. Später folgten 100 g Himbeeren.
Am weiteren Tag kamen 200 g Rinderhackfleisch mit 100 g Erbsen hinzu. Außerdem gab es 30 g Vollkornbrot mit 20 g Hackepeter, 50 g Radieschen, 30 g saure Gurken, 30 g Lachs und 15 g Leerdamer. Dazu kamen 40 g Weißbrot mit 15 g Kochschinken sowie 100 g rote Weintrauben. Bei der Geburtstagsfeier beziehungsweise im weiteren Verlauf des Abends kamen schließlich noch etwa 100 g Erdnussflips hinzu.
Tagesbilanz
Die erfasste Tagesbilanz liegt bei ungefähr 2.700 kcal, 178 g Eiweiß und 28 g Ballaststoffen. Die Werte sind heute naturgemäß mit einer größeren Schätzunsicherheit verbunden, weil mehrere Speisen bei den Feiern nicht abgewogen wurden. Besonders der Gurken-Erdnuss-Salat, das Dressing und der Kuchen können den tatsächlichen Energiegehalt beeinflussen.
Das Eiweiß war mit rund 178 g sehr hoch. Die Ballaststoffe lagen mit knapp 28 g dagegen etwas unter meinem üblichen Zielbereich von 30–40 g. Der wesentliche Unterschied zu normalen Tagen lag aber bei der Energiedichte: Kuchen, Erdnüsse beziehungsweise Dressing und insbesondere die Erdnussflips brachten auf relativ wenig Volumen viele zusätzliche Kalorien.
Zwei Ausnahmetage hintereinander
Wichtig für die Einordnung: Das war kein gewöhnlicher Sonntag. Bereits der Samstag war durch eine Geburtstagsfeier deutlich kalorienreicher als meine normalen Tage. Am Sonntag ging diese Feier beim Mittagessen praktisch noch weiter, bevor am Abend die nächste Geburtstagsfeier anstand.
Damit liegen nun zwei Ausnahmetage unmittelbar hintereinander. Solche Tage gehören zum normalen Leben und werden hier auch nicht schöngerechnet. Gleichzeitig sollen sie nicht zum neuen Ernährungsrhythmus werden. Ab jetzt geht es deshalb wieder zurück zu dem Muster, das in den vergangenen Wochen funktioniert hat: große, sättigende Mahlzeiten, viel Gemüse und Beeren, ausreichend Eiweiß und Ballaststoffe und deutlich weniger energiedichte Snacks.
Entscheidend wird nicht sein, was an diesen beiden Geburtstagstagen passiert ist, sondern dass sich die Ernährung anschließend wieder stabilisiert.